Die Känguru-Chroniken – Ansichten eines vorlauten Beuteltieres (von Marc-Uwe Kling)

Marc-Uwe Kling ist Comedian und Kabarettist lebt in Berlin. Eines Tages zieht bei ihm ein vorlautes Känguru ein, ohne dass er wirklich weiß wie ihm geschieht. Das Känguru ist Kommunist, war mal beim Vietcong und steht auf Nirvana.

Die Abenteuer und Wortgefechte dieses seltsamen Duos wurden früher ursprünglich im Radio ausgestrahlt. In den “Känguru-Chroniken” sind die besten Dialoge zwischen Kling und Beuteltier erst Jahre später in gedruckter Form erschienen.

In kurzen Beiträgen wird von den aberwitzigen Aktionen und Theorien des Kängurus berichtet, das sich dabei immer herrlich daneben, politisch unkorrekt, asozial und dreist verhält. Es bestellt Whopper bei McDonalds, BigMacs bei BurgerKing, spielt `Sozialistisches Monopoly´, boxt mit Nazi-Hunden (und Haltern), demonstriert gegen “Staat, Kapital und das schlechte Wetter”, probt den passiven Wiederstand in der Hängematte, verarscht Polizisten und rechtfertigt sein Verhalten dabei immer mit irgendwelchen pseudo-antikapitalistischen Theorien.

Dieses Buch ist wirklich sehr witzig und erfrischend “politisch daneben”. Es ist die perfekte Lektüre zum “Lachen für Zwischendurch” und für gechillte Sommertage.

Man sollte aber einen gewissen Grad an Wissen mitbringen um alle Witze, Anspielungen und den ganzen anderen Schwachsinn auch zu verstehen.

Basti, 17 Jahre

 
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