Als die Steine noch Vögel waren (Marjaleena Lembke)

Der Jugendroman ,,Als die Steine noch Vögel waren‘‘ wurde von Marjaleena Lembke geschrieben. Das Buch wird aus der Sicht eines Mädchens mit dem Namen Leena erzählt. Es geht um ihren kleinen Bruder Peeka, der in einem Kinderschloss geboren ist. Ein Kinderschloss ist ein Ort, wo Kinder hinkommen, die Probleme bei der Geburt hatten.

Peeka hat einen schiefen Kopf, Verwachsungen an den Händen und er glaubt an die Theorie, dass Steine irgendwann Vögel werden. Er schmettert auch jeder einzelnen Person ein ,,Ich liebe dich‘‘ zu. Natürlich findet ihn der eine oder andere merkwürdig, aber seine Familie hat ihn immer lieb. Als Leenas Familie nämlich, Mama, Papa, Oma, Oskari, Toumo, Sonja, Peeka, Leena und Onkel Matti aus Schweden, von Finnland nach Kanada ziehen möchten, sind alle aufgeregt. Doch nach der Ankunft leben sie nicht in einem besseren Wohlstand, sondern müssen auf einem Bauernhof Platz nehmen. Es wird noch schlimmer. Ein Arzt mit dem Namen Doktor Söderkvist findet heraus, dass Peeka angeblich Leukämie hat. Wie wird das wohl enden…?

Das Buch ,,Als die Steine noch Vögel waren‘‘ ist eine schöne und emotionale Geschichte. Sie erzählt von Familienzusammenhalt, Fantasie und Umgang mit schweren Behinderungen, aber auch von Liebe und Humor. Es ist sehr zu empfehlen für dunkle Zeiten, aber auch für schöne Zeiten, bestimmt wird dem ein oder anderen ein kleines Lächeln über das Gesicht gezaubert, sobald er Peekas Vorstellungen liest.

Alex, 11 Jahre